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Auf der Suche nach einem Ort, wo ich mal eine Weile bleiben und eine Pause vom Reisen und Sightseeing machen kann, bin ich auf den Philippinen in Puerto Galera gelandet. Eigentlich hatte ich nach einem Work-away gesucht, wo ich für ein paar Wochen bleiben konnte für Unterkunft und Verpflegung gegen ein paar Stunden Arbeit. Geworden ist es dann ein Yoga-Intensivkurs. Von Beijing bin ich in einem halbleeren Flieger direkt nach Manila geflogen. Weil so viel Platz war, konnte ich mich sogar über die Sitzreihe hinlegen und ein Nickerchen machen. Nur die Turbulenzen störten ein bisschen.
Die schwüle Hitze in Manila hat mir aber sehr zu schaffen gemacht und der Verkehr war unberechenbar und man brauchte teilweise ewig, um von einem Ort zum anderen zu kommen. Der öffentliche Nahverkehr war undurchschaubar, wenn man sich nicht schon auskannte in der Stadt. Zudem war mein Wunsch nach Ruhe und Meer groß, so dass ich schon vorzeitig nach Puerto Galera gefahren bin, um mich dort noch etwas auszuruhen und mit dem Klima anzufreunden. So spannend fand ich Manila dann auch nicht mehr nach all den anderen Stationen. Geschichtlich bedingt gibt es viele Kirchen und das älteste China-Town der Welt. Ein spanisches Ford und Stadtviertel machen die insgesamt sehr starken spanischen Einflüsse sichtbar. Das Essen war auch sehr gemischt. Spannend fand ich die Eis-Variation Halo-Halo.
Auffallend sind aber auch viel Armut und Viertel, in die man besser nicht gehen sollte.

Von Manila aus kommt man in ca. 2 Stunden vom Busbahnhof zum Fährhafen Batangas und dann mit einem der Boote nach Balatero. Das Yogastudio einschließlich Unterkunft in Puerto Galero liegt direkt an der Steilküste mit wunderbarem Ausblick und einem Strand jeweils rechts und links vom Grundstück (https://kalyaniyoga-puertogalera.com/#frontpage). In der Umgebung soll eins der besten Tauchreviere sein und Schnorcheln kann man auch. Außerdem kann man direkt vom Balkon Glühwürmchen und Flughunde und ganz viele Ameisen beobachten und die fünf Hunde der Besitzer streicheln. Ich hatte sogar eine kleine Krabbe unter meinem Bett.

Neben der Yoga-Ausbildung habe ich die Gelegenheit genutzt, Schnorcheln zu gehen, einen Tauchkurs zu machen, die Gegend etwas zu erkunden bei kleinen Wanderungen und wunderschöne Sonnenuntergänge zu beobachten. Und die erste weibliche Tuc-Tuc-Fahrerin dort in der Gegend habe ich auch getroffen.

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